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Bericht Jungtierbesprechung 2019

Jungtierbesprechung am 13.10.2019 im Gasthof „Schneider“ in Trieb/Vogtland

Zur Jungtierbesprechung waren 71 junge Stellerkröpfer gemeldet. Während der Herbstversammlung haben die Richter Klaus Roth, Harald Köhnemann und Zuchtwart Bernd Hartmann die Jungtiere in Augenschein genommen.

 

Aufgrund des unterschiedlichen Entwicklungsstandes war keine reguläre Bewertung möglich. Somit wurden die Tauben nur durch „Sichtbewertung“ begutachtet.

 

Allgemein kann von einem guten Zuchtstand unserer gefiederten Freunde ausgegangen werden.

 

Nach Beendigung der Herbstversammlung wurden die Jungtiere durch die genannten Zuchtfreunde eingehend besprochen.

 

Zunächst standen einige weiße Steller und in weiß mit farbiger Schnippe. Hier wurde ein 1,0 von Walter Harald herausgestellt. Besonders wurde auf die notwendige Vorderlänge und das birnenförmige Blaswerk hingewiesen. Auch sollte die Schulterbreite (nicht zu breit) beachtet werden.

 

Es folgten die Schwarzen. Sie bestachen durch eine feste Federstruktur und genügend Lack an den entscheidenden Stellen. Teilweise könnte auch hier das Blaswerk noch mehr Birnenform zeigen. Als vielversprechendstes Jungtier wurde hier eine 0,1 von Hans Hilburger vorgestellt.

 

Beim Farbschlag schwarz mit weißer Schnippe wurden ebenfalls ansprechende Tiere gezeigt. Die Hinweise lagen in den gleichen Bereichen wie bei den Tauben ohne Schnippe. Farbschlagsieger wurde eine schon weitentwickelte 0,1 von Leonhard Ettengruber.

 

Nun waren die Roten an der Reihe. Hier präsentierte sich ein Jungvogel schon sehr gut. Auf die Festigkeit der Federn in der Bindengegend ist zu achten. Herausgestellt wurde ein 1,0 von Leonhard Ettengruber.

 

Im Farbenschlag rot mit weißer Schnippe war lediglich eine Vertreterin nach Trieb gereist. Ihr wünschte man etwas mehr Käfiggewöhnung und Vorderlänge. Sie stammt ebenfalls aus der Zucht von Zfr. Ettengruber.

 

In gelb war nur ein rassiger Jungvogel von Johann Vogl zu sehen. Ihm wünschte der Zuchtwart etwas weniger Schulterbreite und damit eine besser erkennbare Taille.

 

Fein war die einzige Jungtäubin in gelb mit weißer Schnippe, die aus dem gleichen Bestand stammt.

 

Typisch waren die blauen Vertreterinnen und Vertreter. In blau mit schwarzen Binden wurde eine typische Jungtäubin von Wilhelm Weinberger herausgestellt. Ihr wünschte man etwas mehr Birnenform im Blaswerk.

 

Im Farbenschlag blau mit schwarzen Binden und weißer Schnippe zeigte der gleiche Züchter einen schon weitenwickelten 1,0. Hier könnte das Blaswerk auch noch mehr einer Birne gleichen und oben ausgebauter sein.

 

Johann Vogl präsentierte die einzige Vertreterin des blaugehämmerten Farbenschlages. Sie benötigt noch etwas Käfiggewöhnung um sich besser zu präsentieren.

 

Immer apart sind die Gelbfahlen. Hier hatte nur eine typvolle Täubin von Ignaz Münzhuber die Reise ins Vogtland angetreten. Gesprächsthema war hier die nicht ganz helle Schnabelfarbe, was mit der Intensität der Kopf- und Schwingenfarbe zusammenhängt. Hier ist die entsprechende Kenntnis der Sonder- und Preisrichter gefragt.

 

Sehr beachtlich waren auch die roten Steller mit weißen Binden. Hier wurde eingehend die Farbenreinheit und –intensität angesprochen. Das notwendige Fingerspitzengefühl der Bewerter ist gefragt. Vorangestellt wurde eine 0,1 von Alexander Blaschke.

 

Groß war die Gruppe der geschnippten Steller. Zunächst waren die Schwarzgeganselten an der Reihe. Hier zeigte ein 1,0 aus der Zucht von Harald Walter die besten Rasseattribute zu diesem Zeitpunkt.

 

Fein war die Gruppe der Rotgeganselten (mit Jugendbeteiligung). Farbschlagsieger wurde in 1,0 von Georg Schwirzinger. Auf die Randfarbe muss geachtet werden.

 

Eine 0,1 in gelbgeganselt von Alexander Blaschke konnte überzeugen. Sie braucht auch noch etwas Zeit um sich zu entwickeln.

 

Den Abschluss bildeten die Blaugeganselten (mit Jugendbeteiligung). Hier war eine 0,1 von Alfred Drexler am weitesten entwickelt und wurde herausgestellt. Sicher können die anderen Vertreterinnen und Vertreter in ein paar Wochen auch überzeugen.

 

Die drei vielversprechendsten Jungtiere waren 0,1 schwarz (Hans Hilburger), 0,1 blaugeganselt (Alfred Drexler) und 1,0 rotgeganselt (Georg Schwirzinger).

 

Der Zuchtwart dankte allen Züchter und den Preisrichterkollegen für die gute Zusammenarbeit.

 

Bernd Hartmann, Zuchtwart

Weitere Informationen

Veröffentlichung

So, 13. Oktober 2019

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